Der Hund braucht sein Hundeleben. Er will zwar keine Flöhe haben, aber die Möglichkeit sie zu bekommen.

(Robert Lembke)

Robert Lembke (1913-1989) war Autor, Journalist und besonders als Fernsehmoderator bekannt. Mit seiner Sendung „Was bin ich?“ (für die Jüngeren eine Quizshow, in der Berufe zu erraten waren) wurde er zwar sehr bekannt aber offenbar nicht unbedingt glücklich. Spiegel-Online* zitiert ihn aus Anlass seines 20. Todestages: „Für die Leute bin ich immer nur der Kasperl von ‚Was bin ich?‘, was ich wirklich gemacht habe, hat die nie interessiert.“ Robert Lembke arbeitet in der Zeit des Nationalsozialismus für den „Simplicisimus“, eine Satirezeitschrift, und das „Berliner Tagblatt“, verlor diese Arbeit aber, weil er sich weigerte, den Nazis eine Loyalitätserklärung zu unterzeichnen. Nach dem Krieg schuf er u.a. mit Erich Kästner und Stefan Heym in München die „Neue Zeitung“, geht dann zum Bayrischen Rundfunk und macht Karriere beim Fernsehen u.a. mit Sportübertragungen (z.B. als Programmdirektor bei den Übertragungen zur Fußball-WM 1974).

* Der Schweinepriester – zum 20. Todestag von Robert Lembke von Sven Stillich

Unter Sinnspruch wollen wir Sie in loser Folge mit Zitaten rund um den Hund bekannt machen, dabei soll nachdenkliches, lustiges, vielleicht auch mal trauriges sich abwechseln und auch über den Autor (sofern bekannt) wollen wir informieren. Es lohnt sich also immer mal wieder vorbeizuschauen. Sie können sich auch gern beteiligen und uns einen Vorschlag zusenden, gern mit einem Bild Ihres Vierbeiners.